Erlebnisse und Presse

Grandioses Panorama in kristallklarer Luft

Kreis Osterode. Es ist ein Erlebnis, das nur ganz wenigen Glücklichen vergönnt ist, denn es gibt nur sehr selten Gelegenheiten im Verlauf eines Winters, die Alpen mit einem Heißluftballon zu überqueren. In manchen Jahren ist das Wetter sogar so schlecht, dass sich keine Gelegenheit bietet.

Herrlicher Wintertag. Das Ballonteam Heinemann aus Duderstadt, zusammengesetzt aus Pilot Matthias Heinemann, Copilot Karl-Heinz Koithahn (Hattorf) und den Mitfahrern Günther Köhler und Martin Mohr nutzten kürzlich das gute Winterwetter und “starteten durch”. Um 8 Uhr in der Frühe segelten sie elegant in eine Gruppe von sechs Heißluftballons in der Nähe von Irsching bei Rosenheim.

4500 Meter hoch. Rasch stiegen sie mit etwa drei bis vier Metern pro Sekunde auf. In 3000 Metern ging es dann in Richtung Süden. Gegen 8.50 Uhr überquerten die Ballonfahrer die österreichische Grenze, um 9.15 Uhr das Inntal, dann die Kitzbühler Alpen, anschließend die Zillertaler Alpen. Um 10 Uhr kam bereits Brixen in Sicht. Kurz danach erreichte der Ballon seine höchste Geschwindigkeit auf dieser Fahrt: 90 Kilometer in der Stunde.

Traumhaftes Erlebnis. Bis auf 4600 Meter stieg der Ballon in die Höhe. Gegen 12 Uhr setzte der Ballon schließlich nördlich von Vicenza auf. Eine traumhafte Fahrt, die alle Beteiligten wohl nie vergessen werden, war zu Ende gegangen. Wieder auf dem Boden der Tatsachen angelangt, wurden die Ballonfahrer von den Einheimischen in Empfang genommen, mit Wein und selbstgemachter Mettwurst verwöhnt und anschließend noch zu Grappa und Espresso eingeladen. Und diese Einladung kam den Reisenden gerade Recht, denn Ballonfahren macht hungrig.

Zurück in die Heimat. Nach dem Verpacken der Ausrüstung fuhr das Team noch bis Bardolino an den Gardasee zum Übernachten, bevor es zurück in die Heimat ging.

Mit 90 km/h über die Alpen

Eine spannende Reise mit dem Heißluftballon in 4200 Metern Höhe

Am Donnerstag den 9. November regnet es in ganz Süddeutschland kräftig und in den Alpen schneit es. Doch die Meteorologen haben für den nächsten Tag schöner Wetter angesagt. Ein Hochdruckgebiet nähert sich von Westen und das wetterbestimmende Tief soll nach Osten abziehen. Für einen Ballonfahrer bedeutet dies starken Nordwind in der Höhe und gute Sichten über den Alpen. Über Oberitalien wird sich Nordfön einstellen, damit sind die seltenen Bedingungen für eine Alpenüberquerung gegeben.

Wir, das Ballonteam Heinemann aus Duderstadt beginnt mit den Vorbereitungen: der Gasvorrat wird ergänzt, Sauerstoff zum Atmen in großen Höhen wird besorgt, etwas Verpflegung und die Notausrüstung werden bereitgestellt. Am nächsten Morgen stehen wir auf dem Flugplatz in Füssen. Entgegen der Wettervorhersagen haben wir am Alpenrand hochreichende Staubewölkung. Nach einem Gespräch mit der Münchener Flugwetterberatung entscheiden wir uns den Startplatz nach Innsbruck zu verlagern, da für das Alpenvorland die Bedingungen nur sehr zögerlich besser werden sollen und es im Inntal bereits aufgelockert ist.

In Innsbruck auf dem Flughafen geben wir unseren Flugplan auf und holen vom Tower die Genehigung für einen Start ein. Anschließend müssen wir uns mit dem kompletten Gespann einem Sicherheitscheck in einer speziellen Sicherheitsschleuse unterziehen. Hinter dem zweiten Tor wartet ein "Follow Me" auf uns und weist uns auf dem Flughafen einen Startplatz zu.

Um 11Uhr 30 ist es soweit, der Ballon hebt ab und steigt auf eine Höhe von 14000 Fuß, 4200 Meter. Die Aussicht ist atemberaubend, hinter uns schauen wir auf die Zugspitze hinunter, unter uns das Inntal, vor uns die Stubaier Alpen. Wir reisen jetzt in unserem Ballon mit etwa 90 km/h in Richtung Süden. Nach einer Stunde sind wir über Meran. Im Westen von uns erhebt sich der Ortler, König der Berge, in seiner majestätischen Größe. In der Ferne grüßt uns der Mont Blanc. Die Reise geht jetzt mit 110 km/h weiter an Bozen vorbei über die Dolomiten hinweg. Westlich von uns liegt bereits der Lago d. Caldonazzo und dahinter der Monte Baldo, im Süden liegt die Poebene. Wir sind glücklich, als wir in 5000 Metern Höhe über dem südlichen Rand von Vicenza unseren Abstieg einleiten. In Bodennähe weht ein strammer Ostwind, der uns noch bis in die Nähe von Verona treibt, bevor wir dort in der Nähe von S. Giovanni am Aidge nach vier Stunden Fahrzeit etwas holperig landen. Ein großartiges Erlebnis geht zu Ende. Schon bald kommen einige freundliche Italiener und bieten uns staunend ihre Hilfe an.

Unsere Verfolger, die uns mit dem Auto wieder zurück bringen werden, sind bereits 30 Kilometer vor Verona und brauchen noch eine gute Stunde, um uns zu treffen. Zum Abschluss des Tages gibt es frische Pasta und gegrillten Fisch, dazu einen guten Rotwein und danach ein kuscheliges Bett zum Träumen.

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Mit dem Ballon unterwegs

Prachtvoller Schlusspunkt im Teichtal - bis Hörden ging die Reise

St. Andreasberg (khs). Einen glanzvollen Schlusspunkt setzten die drei Heißluftballons hinter die 5. Harzer Nationalparktage. Aus dem Teichtal stiegen die drei Ballone nahezu senkrecht in den wolkenverhangenen Himmel und bescherten den Passagieren eine grandiose Aussicht über den Nationalpark hinweg bis nahe Hörden bei Herzberg. Dort setzten alle drei Ballone in unmittelbarer Nähe zueinander problemlos auf und einer herrlichen Zwei-Stunden-Fahrt ein Ende. Natürlich wurde die Ballonreise für die Mitfahrenden zu einem riesigen Erlebnis. Immerhin ging es über den Oberharz, große Teile des Nationalparks, den Akker und die Hanskühnenburg hinweg nach Südwesten. Und da der Wind nur ganz schwach wehte, hatten die Passagiere in den Ballonkörben viel Zeit, die Schönheiten der Harzer Landschaft von oben betrachtet, zu genießen. Nach zwei Stunden lautloser Fahrt durch die Lüfte musste wegen der aufkommenden Dunkelheit gelandet werden. Für so manchen hätte es noch stundenlang so weitergehen können. Aber auch für die Zurückgebliebenen war der Ballonstart ein schönes Erlebnis und versöhnte mit mancherlei Unzulänglichkeiten dieser 5. Harzer Nationalparktage.

Die Aufregung war umsonst

Heißluftballon landete.

Dramatisches vermuteten die Bewohner des Röddenbergs und Kastanienringes, als am Mittwochabend ein Heißluftballon immer tiefer sank und dicht über die Dächer sehwebend im Bremketal mit lauten Brennergeräuschen niederging.

Was viele für eine Notlandung hielten, war in Wahrheit eine Bilderbuchlandung.

Der Duderstädter Ballonfahrer Matthias Heinemann hatte eine Gruppe von acht Personen von Northeim an den Harzrand gefahren und suchte sich der Thermik entsprechend, die einen Weiterflug in den Oberharz nicht zuließ, einen Landeplatz auf den Wiesen des Bremketales. Dort wurde der Ballon zusammengepackt und mit den Fahrgästen im Bus abtransportiert.

Im Ballon über den Harz

Heißluftballons starten in Bad Lauterberg

BAD LAUTERBERG. Ein ähnlich schönes Bild, wie oben auf dem Foto, wird sich am am Sonntag, 23. Januar, gegen 14 Uhr dem Betrachter bieten. Dann starten drei Ballone mit Gästen bei hoffentlich herrlichem Wetter.

Vielleicht sogar, wenn man dem Wetterbericht glauben darf, wird ein schöner Wintertag die Landschaft in strahlendes Weiß tauchen. Von Bad Lauterberg soll es in Richtung St. Andreasberg gehen. Die Landung ist im Andreasberger Tal auf der Wiese geplant. Hoffentlich werden dort die Ballons wieder von vielen Schaulustigen begrüßt. Einen schönen Spaziergang wäre es in jedem Falle wert.

Eine spektakuläre Entführung der Braut im Heißluftballon

Schwiegervater diente als Lockvogel - generalstabsmäßig vorbereitet

Eine spektakuläre Brautentführung erlebte das Eichsfeld am vergangenen Freitag. Nach dem Ende des opulenten Hochzeitsessens lud Ewald Diedrich seine Schwiegertochter Katharina - von allen unbeobachtet - zu einem Pressefoto vor das Hotel "Rosenthaler Hof" ein. Vor der Tür erlebten sie eine Überraschung. Auf sie wartet ein Kleinbus, der sie zu einem Heißluftballon fuhr.

In Windeseile startete Matthias Heineman vom Eichsfelder Ballonteam, um zusammen mit der Braut und deren Schwiegervater bei leichtem östlichen Wind über den "Rosenthaler Hof" und den Euzenberg zu entschweben.

Inzwischen hatten auch die Hochzeitsgäste die bis auf alle Details generalstabsmäßig vorbereitete Entführung bemerkt und sahen den Heißluftballon in zweihundert Metern Höhe fahren. Bräutigam Arno Diedrich wiederum begann fünf Minuten nach dem Verschwinden seiner Braut die Verfolgung. Inzwischen hatte der Ballon eine Höhe von 300 Metern erreicht. Unter den Fahrgästen: Bauern bei der Getreideernte. Das Nachsehen hatte ein Jäger, der gerade einen kapitalen Rehbock im Visier hatte. Der Heißluftballon zerstörte des Waidmanns Träume von einem besonderen Jagderlebnis. Der Bock ergriff das Weite. Braut und Schwiegervater hatten ihm für einen Tag das Leben geschenkt. Für Arno ging es dann über Stock und Stein, durch die Gemarkung Nesselröden, bis der Ballon sanft auf einer Wiese landete. Der Bräutigam war als erster zur Stelle, küsste seine Frau sanft und schloss seine Katharina fest in seine Arme. Genau 40 Minuten hatte die Brautentführung gedauert, so dass die Hochzeitsfeier mit einem besonderen Gesprächstoff bis in die frühen Morgenstunden fortgesetzt werden konnte.

Übrigens: Der Nörtener Pfarrer Hans-Karl Janotta hatte das junge Paar in der Duderstädter St.-Cyriakus-Kirche getraut. Die ersten

Glückwünsche überbrachten der Nörtener Kindergarten, in dem Katharina als Erzieherin arbeitet, die Duderstädter Schützendamen und die Mitarbeiter des Gartenbaubetriebes Diedrich in Westerode.

5. Südharzer Bauernmarkt

5. Südharzer Bauernmarkt wurde zu einem Erfolg - Weit mehr als 5000 Besucher gezählt

Birgit Weinert gewann die Ballon-Fahrt

Barbis. Der 5.Südharzer Bauernmarkt in Barbis auf dem Gelände des Agrar- Marktes Deppe konnte eine gute Besucherresonanz verzeichnen. An beiden Markttagen stürmten, wie der "Harz Kurier" schon berichtete, weit mehr als 5.000 Personen auf das großräumige Ausstellungsgelände, welches sich besonders für das Fachpublikum zu einer regelrechten Messe entwickelt hat. Besonders erfreut war Veranstalter Friedrich Deppe über die erneut gestiegene Anzahl der sich am Markt beteiligten Direktvermarkter aus dem Bereich des Südharzes. Ein besonderer Schwerpunkt im Rahmen der großen landwirtschaftlichen Maschinenausstellung war in diesem Jahr ein neues umweltfreundliches Gülleausbringsystem gelegt. Dazu wurden hochmoderne

Traktoren und Gerätschaften ausgestellt, die bereits von sechs Landwirten aus dem Bereich Barbis, Bartolfelde, Silkerode und Pöhlde gemeinsam zur dosierten Ausbringung der Gülle angeschafft wurden.

Ein Riesenerfolg wurde auch die große Tombola der Südharzer Landjugend mit rund 2.000 Preisen. Die Hauptpreise konnten folgende Gewinner in Empfang nehmen: 1. Preis ein Fahrrad Helga Heidelberg (Herzberg), 2. Preis ein Hochdruckreiniger Erika Morich (Barbis), 3. Preis ein Radio Sabrina Siebert (Barbis), 4. Preis ein Kindertraktor Carola Praloft (Hattorf) und 5. Preis einen Rasentrimmer Edda Lieth.

Die Hauptpreisträger mit ihren Gewinnen aus der Tombola der Südharzer Landjugend mit Friedrich Deppe und dem Vertreter der Landjugend; Christian Reinbrecht aus Oldenrode.

Neben der Tombola wurde auch ein Bauernmarkt-Gewinnspiel veranstaltet. Siegerin wurde hier Birgit Weinert aus Worbis, die eine wertvolle Heiluftballonfahrt über den Harz gewann. Zwar konnte der Flug wegen starken Südwindes nicht wie zunächst geplant am Samstag, sondern erst am Sonntag vom Gelände des Agrar-Marktes-Deppe aus durchgeführt werden. Dafür war die Harzüberquerung mit dem Ballon der Kirchberg- Therme für die Teilnehmer ein großes Erlebnis. Bei bester Fernsicht und ruhigem Flug konnte nach rund einstündiger Fahrt Ballonpilot Matthias Heinemann aus Duderstadt gegen 20.50 Uhr sicher mit seinen Gästen in der Nähe von Bad Harzburg landen.

Abenteuer Ballonfahrt: So weit die Lüfte tragen

"Beobachter"-Leser schwebten in 1200 Meter Höhe über dem Harzvorland

Das Gefühl der Freiheit, der Reiz der Technik, das Vergessen der Alltagssorgen in mehreren hundert Metern Höhe - all das macht jede Ballonfahrt zu einem besonderen Erlebnis. Und die ständige Ungewissheit, wohin einen die launischen Lüfte tragen, sorgt dabei für den ganz besonderen Kick.

Seesen. Um nicht ins Fettnäpfen zu treten: Es heißt Ballon fahren, nicht fliegen. Das ist aber auch schon das Einzige, was man wissen muss, wenn man sich für ein Abenteuer in luftiger Höhe interessiert.

Genau dies taten jetzt nämlich neun Leser des Seesener " Beobachter". Bei bestem Ballonwetter und klarer Sicht hatten sie sich am Flugplatz in Bad Gandershem eingefunden, von wo aus die Fahrt mit dem Heißluftballon gestartet wurde.

Hoch in der Luft über den Dörfern Seboldshausen, Harriehausen, Ildehausen schwebten die neun Insassen und ihr erfahrener Flugkapitän in einer Höhe von bis zu 1200 Metern dahin.

Hier bot sich den Ballonfahrern eine herrliche Aussicht auf das schöne Harzvorland. Aufgrund der an diesem Tag hervorragenden Wetterlage war es sogar möglich, bis nach Osterode am Harz zu blicken.

Die "Beobachter"-Leser hatten sich die Fahrt als Prämie für die Werbung eines neuen Lesers gesichert und waren nicht die einzigen, die an diesem Abend in der Luft unterwegs waren.

Weitere Ballone sorgten für ein imposantes Luftfahrerbild am Vorharzer Himmel. "Wer es noch nicht erlebt hat, dem kann man das Feeling im Ballon nur schlecht beschreiben", berichtete einer der Mitfahrenden nach der Landung begeistert.

Selbige sollte sich als spektakulärer gestalten als geplant. Der mangelnde Auftrieb hatte mit dafür gesorgt, dass das vorgesehene Landeziel Seesen nicht mehr erreicht werden konnte. Stattdessen setzte der erfahrene Ballon-Kapitän das Landemanöver in Münchehof an, was dafür sorgte, dass auch die örtliche Feuerwehr auf den Plan gerufen wurde, um nach dem Rechten zu sehen. Um allen Missverständnissen vorzubeugen: Selbstverständlich war die Sicherheit der Passagiere zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd in Gefahr.

Wer ebenfalls eine Fahrt in einem Heißluftballon miterleben möchte, braucht einfach nur einen neuen "Beobachter"-Leser zu werben und einen Kostenbeitrag von 70 Euro zu entrichten. Natürlich kann die Fahrt auch ohne das Werben eines neuen Lesers gebucht werden. Besuchen Sie hierzu unseren Online-Shop.