Sicherheit

Wir sind ein vom Luftfahrtbundesamt zugelassenes Luftfahrtunternehmen für die gewerbsmäßige Beförderung von Personen. Die von uns sehr hoch angelegten Maßstäbe in Punkto Sicherheit werden zusätzlich von Amts wegen jährlich überprüft.

Unsere Piloten sind erfahrene Luftfahrzeugführer, die äußerst verantwortungsbewusst mit den ihnen anvertrauten Personen und Luftfahrzeugen umgehen. Sie unterliegen strengen, regelmäßigen Kontrollen, wie zum Beispiel der ½ jährlichen fliegerärztlichen Untersuchung und der jährlichen Überprüfungsfahrt durch einen durch die Landesluftfahrtbehörde zugelassenen Sachverständigen. Hierbei wird der ordnungsgemäße Fahrbetrieb und einige Notverfahren überprüft. Alle gewerbsmäßig genutzten Ballone werden jedes Jahr - bzw. spätestens nach 100 Betriebsstunden - durch einen vom Luftfahrtbundesamtes zugelassenen Prüfer auf Herz und Niere geprüft.

Technik

Warum steigt ein Ballon auf? Heiße Luft ist leichter als kalte Luft und steigt deshalb nach oben. Wenn um diese heiße Luft ein leichter Behälter ist steigt dieser mit. Ist die Luft nun heiß genug, kann Sie noch einiges mit in die Luft befördern.

Ein Heißluftballon ist aus leichtem Nylongewebe gefertigt und kann durch den großen Temperaturunterschied ca. 1/3 des Volumens in kg in die Luft heben. Bei unserem größten Ballon - der ein Volumen von 5100 Kubikmeter hat - liegt das maximale Startgewicht bei 1680 kg.

Der Heißluftballon besteht aus vier wesentlichen Bestandteilen: Der Ballonhülle, die aus einem reißfesten Nylon besteht, die zusätzlich damit sie luftundurchlässig wird, mit Polyurethan beschichtet ist. Sie ist in der Regel mit einem Parachute versehen, welches ein Ventil ist, was zum Entleeren der Hülle nach der Landung oder als Manövrierventil während der Fahrt dient. Zusätzlich haben viele Ballonhüllen zwei Drehventile, die zum Drehen der Hülle um die eigene Achse dienen und im Bereichs des Äquators angebracht sind.

Neben der herkömmlichen Form gibt es viele Sonderformen. Eine interessante Sammlung kann man auf der Internetseite des Belgiers Bart Geeraerts unter www.specialshapes.nu ansehen.

Der Ballonkorb besteht traditionell aus Weiden- oder Peddingrohrgeflecht. Er dient zu Aufnahme der Gasflaschen, Geräte und der Passagiere. In den Korbwänden sind Metallrohre eingeflechtet, die zur Führung der Stahlseile dienen, die am Brennerrahmen in die Ballonhülle übergehen. In die Seitewände sind Öffnungen eingeflochten, die zum einen für die Gurte zur Befestigung der Gasflaschen dienen und zum zweiten als Einstiegshilfe für die Passagiere dienen. Zur Korbausrüstung gehört ein Verbandskasten, eine Feuerlöschdecke, ein Feuerlöscher sowie ein 50 m langes, aufgerolltes Gurtband, welches bei Bedarf im schwierigem Gelände eine sichere Landung durch Hilfe der Bodenmannschaft erleichtert.

Der Brenner ist das Triebwerk des Ballons. Er wird mit Propangas betrieben. Das Gas hat eine Temperatur von minus 43 Grad. Oberhalb dieser Temperatur geht das Flüssiggas in den gasförmigen Zustand über. Durch den hohen Druck wird es in den Flaschen auf dieser Temperatur gehalten. Vor dem Verbrennen läuft es durch die Spirale des Brenners, wo es vorgewärmt wird, sich weiter ausdehnt und den Druck erhöht bevor es durch das Fahrventil gelangt und durch die ständig brennende Pilotflamme entzündet wird. Es gibt unterschiedliche “Triebwerke”: Einzelbrenner, Doppel-, Dreifach- oder Vierfachbrenner für die richtig großen Ballone.

Die Geräte: Zur sicheren Durchführung einer Ballonfahrt sind ein Flugfunkgerät, ein Variometer, welches die Steig- oder Sinkgeschwindigkeit des Ballons anzeigt, ein Höhenmesser und ein Hüllentemperaturmesser vorgeschrieben. Zusätzlich hat man in der Regel ein GPS-Gerät an Bord, welches die Fahrtrichtung, die Fahrtgeschwindigkeit, die aktuelle Position und die genaue Höhe über Meeresspiegel anzeigt.